[Rezension #5] Black Blade – Jennifer Estep



 

 




 Rezensionsexpemplar vom Piper Verlag www.piper.de

Vielen Dank dafür!


 
 
Die 17-jährige Lila Merriweather verfügt über außergewöhnliche Talente. Sobald sie einem Menschen in die Augen blickt, kann sie in dessen Seele lesen. Zudem beherrscht die Waise sogenannte Übertragungsmagie - jede auf sie gerichtete Magie macht sie stärker. Doch Lila hält ihre magischen Fähigkeiten geheim, denn sie hat einen nicht ganz ungefährlichen Nebenjob: Sie ist eine begnadete Auftragsdiebin. Das Leben der freiheitsliebenden jungen Frau gerät allerdings aus den Fugen, als sie eines Tages den Sohn eines mächtigen magischen Familienclans vor einem Anschlag rettet und prompt als dessen neue Leibwächterin engagiert wird. Plötzlich muss sich Lila in der magischen Schickeria der Stadt zurechtfinden, wo Geheimnisse und Gefahren an jeder Ecke auf sie warten – ebenso wie ihre große Liebe.


 

Das Cover ist ziemlich auffällig, da die Fantasybücher in der Buchhandlung meiner Meinung nach viel zu dunkel sind. Es ist sehr schön gestaltet, die Blätterranken auf dem Titelbild befinden sich außerdem über jedem Kapitel im Buch.

Was das Cover allerdings mit dem Inhalt zu tun hat kann ich nicht so ganz verstehen. Als Eyecatcher ist es aber sehr gut gewählt.
 



Schon einmal vorweg: Das Buch hat mich absolut süchtig gemacht. Innerhalb von ein paar Tagen war es verschlungen. Das finde ich sehr faszinierend, weil ich zwar das Fantasy Genre liebe, aber mit zu viel Action eigentlich nicht klarkomme.
Der Titel war deshalb eigentlich nicht sehr ansprechend für mich, doch konnte das Buch mich beim Lesen eines Besseren belehrt.

Nun aber von vorne:

Schon zu Beginn wird man in eine actionreiche Handlung geschmissen und die ersten ca. 30 Seiten zog es sich etwas bis man ein wenig von der Geschichte erfuhr. Die Protagonistin Lila ist ziemlich geheimnisvoll und man erfährt erst im Laufe des Buches warum sie so geworden ist. Sie war mir von Anfang an sehr sympathisch, da sie unheimlich taff und stark ist. Die Vorstellung, dass sie sogar so stark ist eine Leibwächterin zu sein, war toll.
Sobald die Hauptperson Devon und sein bester Freund Felix in die Geschichte kamen wurde es richtig spannend. Er und Lila lernen sich nämlich bei einem Attentat auf ihn kennen, bei dem sie ihm das Leben rettet. Devon hat eine tolle Persönlichkeit und man möchte einfach das Lila ihm verzeiht. An dieser Stelle möchte ich nicht zu viel verraten, aber ich wünsche mir für den zweiten Teil mehr Lila und Devon.

Insgesamt hat Jennifer Estep mit diesem Buch eine fantastische Parallelwelt erschaffen, wo die magische Zahl 3 die Welt regiert. Z.B gibt es Menschen, Magier und auch Monster, die auf der ganzen Welt und vor allem in dem Touristenort, in dem Lila lebt ihr Unwesen treiben.

Ein bisschen übertrieben wurde für mich dieser Hass zwischen den Magier-Familien, die diesen Ort überwachen (wir können es aber auch “regieren“ nennen). Die Stadt ist in bestimmte Bezirke aufgeteilt, die von Ihnen geleitet werden, so gehören der Familie Ito alle Spielcasinos und so weiter. Na klar, da gibt es verständlicherweise Machtkämpfe aber ich hätte mir eine plausible Hintergrundgeschichte gewünscht, wie der ganze Hass auf die Menschen und zwischen den Familien untereinander entstanden ist. Auch sind noch einige Monster zu kurz gekommen. Richtig beschrieben wurden in diesem Teil nur das Monster welches Lila „Loch Ness“ nennt, darunter könnt ihr euch bestimmt etwas vorstellen und die Pixies, die mich stark an die Hauselfen in Harry Potter erinnert haben, da sie die gleiche Aufgabe besitzen. Jedoch sind die hier als kleine Menschen mit Flügeln beschrieben.

Das Ende hat mir gut gefallen, bei mir hat es auch erst hier „klick“ gemacht und ich habe verstanden das der Titel „Black Blade“ wohl die Blutschwerter meint, mit denen man Fähigkeiten anderer auf sich übertragen kann. Dies war spannend beschrieben, aber ob und wie diese Schwerter nun eingesetzt wurden möchte auch hier nicht verraten.

Außerdem fragt man sich wie es mit ihr und Devon wohl weitergehen mag, jedoch wurden viele Fragen auch schon geklärt, sodass ich hoffe, dass es ab dem zweiten Teil trotzdem genauso spannend bleibt. Aber ich denke solange der „Hauptgegner“ noch nicht bezwungen ist, wird Jennifer Estep auch noch hoffentlich viele weitere Fortsetzungen dieser Geschichte schaffen.

 


Ein absolut lesenswertes Buch, ich werde mir den zweiten Teil (erscheint im Mai 2016) auf jeden Fall kaufen und hoffe darauf das noch Weitere erscheinen werden.
 

 
Durch das fantastische Gefühl beim Lesen gibt es von mir:

5 von 5 glückliche Glues :)

 
 
 



 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen