[Rezension #13] Die Shannara-Chroniken. Elfensteine - Terry Brooks

 

Einband: broschiert
Verlag: Blanvalet Taschenbuch-Verlag,
Random House Verlage
Seitenzahl: 734
Genre: Roman
Preis: 9,99€
 

 
 
Rezensionsexemplar - Vielen Dank!
 
 
 
Der Ellcrys, der heilige Baum der Elfen, stirbt. Mit ihm vergeht auch der Bann, der die Dämonen aus der Welt der Sterblichen fernhält, und die ersten dieser Bestien haben die magische Grenze bereits überwunden. Amberle Elessedil, die Tochter des Königs der Elfen, ist die einzige, die einen neuen Ellcrys pflanzen kann. Um das letzte Samenkorn des Ellcrys zum Leben zu erwecken, begibt sie sich auf gefährliche Reise zum Wildewald. Denn die Dämonen wissen von ihrer Aufgabe und sie werden alles tun, um sie aufzuhalten. Zum Glück steht ihr der junge Heiler Wil zur Seite – und mit ihm die Elfensteine von Shannara.
 
 
 
Ich bin ehrlich: Ich steh nicht so auf Film- und Seriencover. Ich mag sie einfach nicht so gern. Wahrscheinlich weil bekannte Gesichter darauf zu erkennen sind. Ich mag es wenn man das Gesicht auf dem Cover nicht mit anderen Dingen verbinden kann (zum Beispiel wenn der Schauspieler auf dem Cover auch aus anderen Filmen bekannt ist).
Allerdings finde ich dieses Cover noch annehmbar. Amberle ist zu erkennen und sie steht ganz klar im Mittelpunkt des Covers. Ich finde den Hintergrund sehr schön und auch passend zu der Geschichte, da der Hauptteil des Buches in der Natur stattfindet.
 

 
Wo soll ich bloß anfangen?
 
Die Idee der Geschichte ist toll und deshalb musste ich das Buch einfach haben. Man hört im Moment ja sehr viel von dem Buch und der Serie und ich wollte mir selbst ein Bild davon machen.
 
Ich fange mit den Charakteren an. Ich finde jeden Einzelnen von ihnen gut ausgearbeitet. Amberle fand ich am Anfang ehrlich gesagt ein bisschen nervig, da sie sich meiner Meinung nach mit ihrem Lauf sehr in den Vordergrund gedrängt hat. Trotzdem fand ich es toll, dass sie als Frau den Mut aufgebracht hat an dem Lauf teilzunehmen. Wil und Eritrea sind nach Amberle die zwei wichtigsten Charaktere des Buches, da auch sie von dem Ellcrys auserwählt worden diesen zu retten.
Wil ist anfangs noch eher ein unbedeutender Charakter bis zum Vorschein kommt wer er eigentlich ist. Auch Eritrea kommt erst ein wenig später zu der Geschichte hinzu. Sie ist eine Zigeunerin und erst alles andere als gut auf Wil und Amberle zu sprechen.
 
Die Drei brechen also nach einigem hin und her auf um den Ellcrys zu retten und zu verhindern, dass die Dämonen das Land überrennen. Die Dämonen sind also der andere große Teil der Geschichte. Mit jedem Blatt, welches der Ellcrys verliert, wird ein Dämon wiedergeboren. Der Anführer der Dämonen, der Dagda Mor, möchte die Elfen, Gnome, Menschen etc. vernichten und wieder die Oberhand über die vier Lande haben.
Dem Königreich steht der Driude Allanon mit deiner Macht zur Seite. Auch Allanon mochte ich von Anfang an sehr gern und auch er trägt viel zu der Geschichte bei, da er mit seiner Macht und seinem jahrhundertealtem Wissen einen Großteil dazu beiträgt um die Dämonen zu vernichten.
 
Die Reise von Amberle, Wil und Eritrea hat viele Höhen und Tiefen, die diese Prägen. Und genau hier muss ich anfangen zu meckern. Klar, dass bei den Drei auch die Gefühle eine große Rolle spielen, aber mich hat diese 'Dreiecksbeziehung' irgendwann einfach nur noch genervt. Beide Mädels finden Wil toll und Wil kann sich auch nicht entscheiden. Das Ganze konnte ich irgendwann einfach nicht mehr ernst nehmen. Mal küsst er sie, mal sie.
Auch, dass Eritrea erst gegen Ende ein gutes Verhältnis zu Amberle aufbaut war manchmal anstrengend, da Eritrea immer wieder versucht Wil und Amberle zu beklauen.
Trotzdem mochte ich sie zum Ende hin wirklich gern, als die dann ihr wahres Gesicht gezeigt hat.
 
Was ich außerdem schade fand war, dass die Reise nach Sichermal wirklich lang gedauert hat im Gegensatz zum Ende. Am Ende ging dann alles wirklich super schnell. Sie finden das Blutfeuer und machen sich schnell wieder auf den Weg zurück zum Ellcrys. Eritrea muss in Sichermal bleiben, da Trolle ihren Weg kreuzen. Wil und Amberle müssen also allein zurück um die vier Lande vor den Dämonen zu retten. Und was passiert natürlich wenn die Beiden allein sind? Genau, ihr denkt richtig! War meiner Meinung nach auch wieder ein wenig überflüssig.
 
ACHTUNG SPOILER!
 
Aber wie ich schon gesagt hab ging alles am Ende sehr schnell: Die Dämonen greifen an und keine 2 Minuten später schleichen sich die Beiden um die Schlacht herum. Der Dagda Mor versucht die Beiden vor dem Ellcrys noch aufzuhalten, aber Allanon hackt ihm mal kurzerhand den Kopf ab. Mein Gedanke hier war: Die ganze Zeit geht es darum, dass der Dagda Mor ja so mächtig ist und dann ist er einfach so erledigt? Das war für mich nicht ernst zu nehmen. Leider..
 
Das Ende mit dem Ellcrys war auch ein wenig vorhersehbar, aber trotz allem war die Geschichte wundervoll. Ich mochte, wie gesagt, die Charaktere und die Idee der Geschichte war neu für mich.


 
Ich hatte so viel Spaß am lesen (trotz kleiner Mäkel), dass ich es jedem nur empfehlen kann. Ich hoffe, dass da noch ein weiterer Band erscheint, da doch ein, zwei Fragen unbeantwortet blieben. Aber falls ihr kein Problem mit dicke Büchern habt: Kaufen!



 






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