[Rezension #19] Nur drei Worte - Becky Albertalli


Verlag: Carlsen
Broschiert: 320 Seiten
Erscheinungstermin: 26.02.2016


Rezensionsexemplar von Netgalley.de
Vielen Dank dafür!






Was Simon über Blue weiß: Er ist witzig, sehr weise, aber auch ein bisschen schüchtern. Und ganz schön verwirrend. Was Simon nicht über Blue weiß: WER er ist. Die beiden gehen auf dieselbe Schule und schon seit Monaten tauschen sie E-Mails aus, in denen sie sich die intimsten Dinge gestehen. Simon spürt, dass er sich langsam, aber sicher in Blue verliebt, doch der ist noch nicht bereit, sich mit Simon zu treffen. Dann fällt eine der E-Mails in falsche Hände – und plötzlich steht Simons Leben Kopf. Die schönste Liebesgeschichte aller Zeiten – Herzchenaugen und Dauergrinsen garantiert!




Wer der geheimnisvolle Brieffreund „Blue“ wohl ist, fragt man sich gleich mit Beginn des Romans, denn man bekommt gleich einige Mails von Blue und dem Protagonisten Simon zu lesen. Umso enttäuschender war für mich dann die Auflösung… hier hätte ich mir etwas einfallsreicheres gewünscht.
Generell war es für mich nicht die versprochene „schönste Liebesgeschichte aller Zeiten – Herzchenaugen und Dauergrinsen garantiert“-Geschichte. Meiner Meinung nach lag das an Simon, dem Protagonisten, den ich in 90% aller seiner Handlungen nicht verstehen konnte.
Die Geschichte ist eher schleppend und hat für mich keine Höhen und Tiefen, das Ende ist ziemlich kitschig und gar nicht nach meinem Geschmack.
Ein großes Pro an dem Buch ist eindeutig der leichte, recht witzige Schreibstil. Dadurch habe ich es auch weitergelesen und auch wenn keine Spannung aufkam konnte man es gut zuende lesen. Außerdem lebt für mich der Roman von den Nebencharakteren, von denen man leider viel zu wenig erfährt. Sie sind sehr sympathisch und eine süße Clique, die während der Handlung ihre Streitigkeiten durchleben muss.
Generell zu Simons Outing:
Eindeutiger Höhepunkt für mich ! Die Reaktion seiner Eltern und Schwester war einfach herrlich und süß! (Möchte hier allerdings nicht zu viel verraten) Trotzdem verstehe ich einfach Simons Persönlichkeit nicht so ganz. Einmal brüllt er seine Geheimnisse raus, dann kann er wieder nichts sagen. Dann dreht sich wieder alles nur um „Blue“.
Leider konnte ich mit seinen Gedankensprüngen und Widersprüchlichkeiten gar nichts anfangen.
Leider kann ich das Ende nicht bewerten ohne euch damit zu verraten wer Blue denn nun ist, deshalb nur wie zu Beginn erwähnt, ich fand die Auflösung nicht wirklich spektakulär.
Schade!




Alles in allem war mir der Roman etwas zu langweilig, durch die ganzen anderen positiven Bewertungen die ich im Vorraus gelesen hatte, war ich nun etwas enttäuscht.


3 von 5 Glues










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