[Filmkritik] Ein ganzes halbes Jahr



Wir haben schon auf unserer Facebook-Seite mitgeteilt, dass wir am Sonntag in dem Film 'Ein ganzes halbes Jahr' waren, der ja im Moment in aller Munde ist. Und deshalb gibt es hier jetzt noch eine kleine Rückmeldung wie wir den Film fanden! :)





Starttermin: 23. Juni 2016
Dauer: 1 Stunde 50 Minuten
Genre: Drama, Romanze



Louisa Clark weiß, dass nicht viele in ihrer Heimatstadt ihren etwas schrägen Modegeschmack teilen. Sie weiß, dass sie gerne in dem kleinen Café arbeitet und dass sie ihren Freund Patrick eigentlich nicht liebt. Sie weiß nicht, dass sie schon bald ihren Job verlieren wird – und wie tief das Loch ist, in das sie dann fällt. Will Traynor weiß, dass es nie wieder so sein wird wie vor dem Unfall. Und er weiß, dass er dieses neue Leben nicht führen will.
Er weiß nicht, dass er schon bald Lou begegnen wird.

Eine Liebesgeschichte, anders als alle anderen.
Die Liebesgeschichte von Lou und Will.




Die Darsteller
Meli und ich sind eigentlich nur in diesen Film gegangen, gerade weil über den Film viel geredet wird und die Besetzung einfach der Wahnsinn ist. Ich liebe Emilia Clarke (Ich bin ein GoT-Fangirl!) und Sam Claflin. Den fand ich schon in den Tributen von Panem total klasse. Beide spielen ihre Rollen in dem Film genau so, wie ich sie mir in dem Buch vorgestellt habe. Am Besten war hier wirklich der Kleidungsstil von Lou, den wirklich nur sie tragen kann. Bei jeder Szene war ich gespannt was sie wohl als nächstes tragen wird. Zudem mochte ich die Entwicklung, die die Beiden gemeinsam durchgemacht haben und ich hab die ganze Zeit über mit ihnen mitgefiebert auch wenn ich schon wusste wie es ausgeht.
Neben diesen beiden großartigen Schauspielern habe ich mich sehr gefreut, dass Charles Dance als Vater von Will und Matthew Lewis als Lous Freund mitgespielt haben. Also wirklich namenswerte Schauspieler, die den Film für mich nur noch interessanter gemacht hat.

Die Kulissen
Auch darüber habe ich mich hinterher mit Meli unterhalten und wir waren beide sehr begeistert. Es begann schon bei Lous Eltern zu Hause, dass dort wirklich auf jedes Detail aus dem Buch geachtet wurde. Es war klein und übersichtlich und passte zu den Clarks. Anders hingegen natürlich die Burg, wo Will mit seinen Eltern zu Hause ist. Was für eine tolle Burg. So groß und ansehend habe ich sie mir ehrlich gesagt nicht vorgestellt. Da habe ich echt nicht schlecht gestaunt. Ich hab mich allerdings einmal wirklich sehr erschrocken als ich den Eingangsbereich in Wills Wohnung gesehen habe. Unglaublich. Das hat fast 1 zu 1 meinen Vorstellungen entsprochen.
Auch der Part, wo sie in den Urlaub fliegen ist von der Kulisse her wunderschön. Genau so wünscht sich doch jeder den Urlaub zu verbringen wenn man abschalten möchte oder nicht?

Die Umsetzung von Buch zu Film
Langsam nervt es, dass ich nichts Negatives zu sagen habe, aber ich war positiv überrascht wie toll auf alles geachtet wurde und wie nah alles am Buch spielt. Wie gesagt haben sie meiner Meinung nach hier die richtigen Schauspieler für jede Rolle gefunden und die Drehorte waren auch perfekt für die Handlungen. Mir ist nur einmal aufgefallen, dass etwas anders war als im Buch. Es ist ewig her, dass ich dieses gelesen habe, aber war es nicht so, dass Will und Lou den Urlaub abbrechen mussten, weil es Will nicht gut ging? Ich glaube, dass die Autorin Jojo Moyes hier sehr stolz auf die Verfilmung ihres Bestsellers sein kann, da meiner Meinung nach alles nahezu perfekt umgesetzt war.

Insgesamt
hat mir der Film so gut gefallen, dass ich sogar noch ein zweites Mal ins Kino gehen würde und das habe ich noch nie getan. Man muss bei dem Film zwar ordentlich Taschentücher dabei haben (ja, auch bei mir sind ein paar Tränen gekullert), da es an manchen Stellen sehr emotional wird, aber das tut dem Film keinen Abbruch. Ich werde mir die Blu-Ray auf alle Fälle zulegen und möchte euch bitten euch diesen Film anzuschauen wenn ihr auf dieses Genre steht.

von mir ganz klare 5 / 5 Glues






Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen