[Manga - Vorstellung #6] Becoming a Girl One Day 1

Becoming a Girl One Day

Verlag: Carlsen Manga

Band 1

Mangaka: Akane Ogura

Sprache: Deutsch

Seitenzahl: 176 Seiten

Miyoshi und Mamiya sind seit frühester Kindheit die besten Freunde. Sie veranstalten regelmäßig Wettkämpfe bei denen der Verlierer das machen muss, was der andere ihm sagt. Und meist heißt der Verlierer Miyoshi. Bei einem dieser Wettstreits bricht Mamiya plötzlich zusammen und muss sogar ins Krankenhaus gebracht werden. Zur Überraschung aller kehrt er als Mädchen zurück, da sich bei den Untersuchungen herausgestellt hat, dass er, genetisch gesehen, weiblichen Geschlechts ist. Das Leben als Mädchen stellt ihn nun vor ungeahnte Herausforderungen…

Das Cover spricht mich eigentlich nicht wirklich an, ich finde das die Figuren auf dem weißen Hintergrund zu dunkel wirken und wenig Emotionen zeigen. Ich mag es lieber wenn man hier schon einen Einblick in die Stimmung des Mangas bekommt.

Eigentlich ist dieser Manga ja gar nicht so Shojo lastig, aber ich wollte ihn unbedingt lesen. Der Klappentext hat mich total neugierig gemacht. Rollentausch a la "Freaky Friday" aber auch Geschlechtertausch finde ich immer wieder total witzig.

Der Zeichenstil hat mich nicht wirklich überzeugt, die Linien sind mir zu gerade und alles ein wenig starr und undynamisch. Dies hat aber dem Lesefluss nicht beeinträchtigt und ist nur mein persönlicher Geschmack :) Gut umgesetzt wurde hier die weibliche Version von Mamiya. Ich finde es schwer einen Charakter verwandeln zu lassen sodass man ihn trotzdem noch erkennen kann.

Storytechnisch fängt man mit einer kleinen Rückblende an und wird dann gleich mit der Haupstory konfrontiert. Mamiya ist nun also zu einem Mädchen geworden! Witzig fand ich die Erklärung hierzu, diese hätte ruhig detaillierter sein können. Man merkt einfach schnell das der Witz und die Liebesgeschichte im Vordergrund stehen.  Für Nebencharaktere oder Hintergrundgeschichten ist hier kein Platz. Damit konnte man beim Lesen aber gut leben und sich so auf die beiden Protagonisten voll und ganz einlassen.
Generell hatte ich viele Hochs und Tiefs mit der Geschichte  und musste auch noch lange über sie Nachdenken. Aber im Nachhinein finde ich besonders das sehr gut und freue mich auf den nächsten Band. Auf diesen bin ich gespannt, da ich eigentlich finde, dass am Ende von Teil 1 auch Schluss hätte sein können.
Was mir noch sehr positiv aufgefallen ist, ist das die Gedanken die zwischendrin immer wieder zu lesen sind, abwechselnd mal von Miyoshi und Mamiya  stammen. Da eigentlich Miyoshi der Protagonist ist, bekommt man so trotzdem die Gefühle von Mamiya mit und merkt wie schwer es für ihn nach der Verwandlung wird.





 Wirklich empfehlenswert und auch gerade wenn man grad kein Geld für eine komplette Mangareihe übrig hat, da dieser Manga sich auch nur als Einteiler gut lesen lässt!






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