[Rezension #26] Pala - Das Spiel beginnt von Marcel van Driel






Überall auf der Welt spielen Jugendliche ein Online-Game, bei dem man Abenteuer auf der virtuellen Insel Pala bestehen muss. Auch Iris ist von dem Spiel begeistert - bis es plötzlich Realität wird. Denn die Insel gibt es wirklich. Und die besten Spieler werden nach Pala entführt und dort von Mr Oz, dem Erfinder des Spiels, zu Geheimagenten ausgebildet. Doch welches Ziel verfolgt Mr Oz, und wie kann man von der Insel entkommen? Fest steht nur eins: Auf Iris warten große Gefahren, und bald weiß sie nicht mehr, wem sie vertrauen kann ...




Leider ist Pala auch ein Buch, welches nicht in der Ich-Perspektive geschrieben ist. Ich mag das um Längen lieber, da man sich so mehr in die Protagonisten hineinversetzen kann. Allerdings fand ich die Perspektive hier angebracht, da es häufigen Sichtwechsel gab und es bestimmt so nur Verwirrung gegeben hätte. Man konnte also innerhalb der Kapitel aus mehreren Sichten (zum Beispiel von Iris und im nächsten Abschnitt von Alex) Einblicke bekommen, jedoch nicht in der Ich-Form. Zudem mochte ich die große Schrift. Ich bin nur so durch das Buch durch geflogen. Das Einzige was mich in meinem Lesefluss gestört hat waren die englischen Wörter, die die Protagonisten zwischendurch immer verwendet haben, wie zum Beispiel 'Yeah' oder so.

Zu den Protagonisten: Leider sagt es mir nicht immer ganz so zu wenn diese erst um die 13, 14 Jahre alt sind, wie in diesem Buch. Ich kann mich mit ihnen dann immer nicht so identifizieren und die Geschichte wirkt für mich nicht mehr ganz so überzeugend. Aber ich versuche das dann immer in den Hintergrund zu stellen, da es wahrscheinlich auch eher für die Zielgruppe geschrieben wurde. Eine tolle Idee waren die verschiedenen Level, die die Kinder auf Pala erreichen konnten. Extrem spannend wurde es am Ende des Buches als Iris und ihre Freunde sich für Level 3 behaupten müssen. Insgesamt finde ich so oder so die Idee à la 'Erebos' von Ursula Poznanski toll, wo ein Spiel zur Realität wird und die Kandidaten Aufgaben lösen müssen. Das mochte ich in Erebos, sowie in Pala und würde auch noch andere Bücher zu dem Thema lesen.

Ein weiterer Punkt, den ich extrem gut fand war, dass sich der Autor auf andere Bücher bezogen hat. Das Tollste hieran ist ja, dass der Erfinder des Spiels Pala Mr. Oz heißt. Ich finde die Geschichte vom Zauberer von Oz total klasse. Der Autor baut diese passend in sein Buch mit ein. Außerdem bekommt man noch kleine Einblicke aus Herr der Ringe und Indiana Jones. Ich hoffe das bleibt in den folgenden Bänden so. Das Beziehen auf andere Bücher und Filme finde ich nämlich super!

Was meiner Meinung nach gar nicht ging an der Geschichte ist die kleine Liebesgeschichte zwischen Alex und Iris. Ich finde das irgendwie bei 13-jährigen nicht so passend, aber vielleicht ist das auch nur meine Meinung. Noch schlimmer war für mich aber das 'Ausspannen' von Iris und den Kommentar von Fiber, dass sie kleine Brüste hat. Ja was erwartet man denn bei einem 13-jährigen Mädchen? Ich finde das hätte der Autor sich sparen können.



Abgesehen davon, dass es am Anfang noch ein bisschen verwirrend war und es ein paar Kleinigkeiten gibt, die mich gestört haben, fand ich das Buch doch spannend und werde auch Band 2 lesen, weil ich wissen will wie es weiter geht. Ich glaube nämlich auf Alex müssen wir noch ein Auge werfen.

Von mir 4 / 5 Glues für diesen ersten Band.






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