[Rezension #46] Verliebt in Mr. Daniels - Brittainy C. Cherry




Unsere Liebe verboten zu nennen ist einfach. Einfacher, als zu erkennen, dass wir vom ersten Moment an Seelenverwandte waren. Ich denke, wir sind beides: verbotene Seelenverwandte. Ich hatte nicht vor, mich in ihn zu verlieben, als ich nach Wisconsin kam. Ich hatte weder geplant, in Joes Bar zu stolpern, noch mich Hals über Kopf in Daniels Musik zu verlieren. Ich hatte ja keine Ahnung, dass allein seine Stimme all meine Sorgen wenigstens für einen kurzen Moment vertreiben könnte. Ich wusste nicht, dass sich so das Glück anfühlt. Unsere Liebe war mehr als nur Leidenschaft. Es ging um Familie. Um Verlust. Um das Gefühl, wieder lebendig zu sein. Unsere Liebe war verrückt und schmerzhaft. Sie bestand aus Lachen und Weinen. Sie war wie wir. Und allein deshalb werde ich es niemals bereuen, dass ich mich in meinen Lehrer Mr Daniels verliebt habe!




Um euch vorzuwarnen: Mich hat das Buch nicht ganz so umgehauen wie viele von euch.

Mir war aber von Anfang an klar, dass ich dieses Buch lesen muss, da das Buch einen mega Hype in unserer Zeilenspringer Gruppe ausgelöst hat als es erschienen ist. Und besser spät als nie habe ich es mir gekauft und gelesen. Auch weil ich das Genre relativ neu für mich entdeckt habe.
Das Cover ist meiner Meinung nach ein Traum! Es harmoniert einfach alles. Von der Schrift bis hin zu dem Lippenstift des Mädchens. Vielleicht liegt es auch einfach an der Autorin und dem Verlag. Das Cover des neuen Buches gefällt mir nämlich auch sehr gut. Aber zurück zum Buch.




Das war das erste Buch, welches ich von der Autorin gelesen habe. Ich weiß gar nicht, ob sie vorher überhaupt schon einmal ein Buch veröffentlicht hat auf Deutsch? Ich glaube nämlich nicht. Aber gut, dass sie es getan hat, denn es ist wirklich eine tolle Geschichte für Zwischendurch. Brittainy, die Autorin, hat einen wundervollen Schreibstil, der sich im Nu weglesen lässt.

Allerdings hat die Autorin mit der Geschichte auch sehr viel Drama erschaffen. Und hier muss ich sagen, dass es mir doch an der ein oder anderen Stelle wirklich ein wenig zu viel des Guten war. Ich kam mit Ashlyn von Anfang an nicht ganz so gut klar, da sie das ganze Buch wirklich nur geheult hat. Klar, hat sie viel durchmachen müssen. Aber an der ein oder anderen Stelle im Buch habe ich gedacht, dass sie sich doch bitte jetzt einfach mal zusammenreißen könnte. Daniel hingegen ist ein toller Kerl. Schade, dass es in Wirklichkeit so wenig von den Männern gibt, die noch so mit Frauen umgehen. Daniel ist hilfsbereit, aufmerksam und liebt Ashlyn von ganzem Herzen. Das merkt man. Die beiden geben einfach ein tolles Paar ab.

"Wenn dich jemand trotz deines schlaffen zweiundvierzigjährigen Arschs und deiner grässlichen Fürze mag, dann weißt du, dass es wahre Liebe ist."

(S. 116)


Die Briefe von Gabby in dem Buch sind ein Teil, der mir besonders gut gefallen hat. Da musste ich doch ab und zu wirklich schlucken. Die Idee, dass die tote Zwillingsschwster eine Bucket List für ihre Schwester schreibt, die sie nach dessen Tod zu erledigen hat, ist unglaublich toll. Ich habe die Briefe auf jeden Fall sehr gern gehabt und ich war bisschen traurig darüber, was Ashlyn damit veranstaltet hat.

Eigentlich mag ich ja nicht so gerne Sichtwechsel, aber hier fand ich es gut mal aus Ashlyns und mal aus Daniels Sicht zu lesen. So hat man einen Einblick in die Gefühle von Beiden bekommen und konnte einige Handlungen auch besser nachvollziehen. Und das Ende: Es kommt schnell, überraschend, aber es ist auch das was ich mir für die Beiden gewünscht habe. Für mich hätte das Buch nicht schöner Enden können.



Wer mit viel Drama und viel Geheule umgehen kann wird das Buch wahrscheinlich noch besser bewerten als ich. Denn genau das ist der Grund weswegen es von mir einen Glue Abzug gibt. Es war nämlich trotzdem eine schöne, lockere (wenn man von dem ernsten Thema des Todes absieht) Lektüre, die man gelesen haben kann, aber nicht unbedingt muss.








Kommentare:

  1. Ich kann deine Kritik nachvollziehen, mich nervt es auch immer, wenn die Charaktere zu lange rumheulen. Klar, im echten Leben geht das auch nicht so schnell vorbei, aber in Büchern nervt es irgendwie :D Das Buch liegt dennoch auf meiner Wunschliste und du hast es ja auch trotzdem ziemlich gut bewertet :)

    Liebst, Lara.

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    1. Hi Lara! :)

      Also wenn man wie gesagt davon absieht, dass sie viel heult dann ist das Buch wirklich sehr gut. Kann es dir auf jeden Fall empfehlen. :)

      LG Leni

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