[Rezension #48] Eleanor - Jason Gurley




Das Leben der jungen Eleanor gerät völlig aus den Fugen, als ihre Zwillingsschwester Esme bei einem Autounfall stirbt: Der Vater verlässt die Familie, die Mutter ergibt sich dem Alkohol. Eines Tages tritt Eleanor in der Schule durch die Tür der Cafeteria und befindet sich plötzlich zu einer völlig anderen Zeit an einem völlig anderen Ort. Im Laufe der Jahre fällt Eleanor immer öfter aus der Zeit und kommt schließlich einem magischen Geheimnis auf die Spur – einem Geheimnis, das mit dem Tod ihrer Schwester zu tun hat …





Tja, was soll ich sagen? Ist dann wohl mein zweites Flop Buch dieses Jahr. Mir hat es leider nicht gefallen, aber komme ich erstmal zu den positiven Dingen.

Als erstes möchte ich sagen, dass mir das Cover echt gut gefällt. Ich finde das Mädchen sieht genauso geheimnisvoll aus, wie es die Geschichte für mich war. An dieser Stelle trägt das Grün der Augen und insgesamt des Covers zur Schönheit bei. Auch die Schrift ist meiner Meinung nach sehr schön.
Abgesehen vom Cover finde ich die Idee, die der Autor hatte gar nicht schlecht. Allerdings ist es für mich merkwürdig umgesetzt. Die meiste Zeit des Lesens war ich einfach nur verwirrt und auch die Auflösung am Ende hat mich jetzt nicht wirklich umgehauen.

Dann muss ich auch leider schon zu den Dingen kommen, die mir nicht gefallen haben. Also eigentlich war fast das ganze Buch ein Rätsel für mich (bis zum letzten Viertel) und man konnte wahrscheinlich die ganze Zeit das Fragezeichen über meinem Kopf schweben sehen. Das war auch der Grund weswegen das Lesen des Buches mir überhaupt keinen Spaß gemacht hat und ich mich echt stellenweise durch quälen musste. Es fing schon mit der personalen Erzählperspektive an. Ich finde das leider immer ein bisschen unpersönlich. Ich lese lieber aus der Ich-Perspektive. Aber hier im Buch hat mich das noch mehr gestört, da es aus der Sicht von zig Personen geschrieben ist und man sich hätte mehr hineinversetzen können in der Ich-Perspektive denke ich.



"Wenn sie versagt, werden die Menschen in Eleanors Welt am meisten leiden. Und weswegen? Wegen Meas seltsamem und trivialem Bedürfnis, diesen speziellen Menschen kennenzulernen?"


(S. 200 / 201)



Bis zum Schluss habe ich mich gefragt wer Mea und wer Efah sind. Gut, es wurde ja am Ende alles aufgeklärt, aber diese ständige Verwirrtheit und das Unverständnis für das ganze Buch und die Geschichte hat mich doch wirklich unglücklich stimmen lassen. Im Endeffekt konnte ich zu den ganzen Protagonisten auch keine Verbindung aufbauen und ich wollte es auch irgendwie einfach nicht. Ich muss an dieser Stelle noch sagen, dass Agnes echt crazy ist. Komische Frau...

Außerdem haben mir leider die Fantasyelemente total gefehlt. Außer, dass Eleanor die Welten wechselt fehlen diese hier meiner Meinung nach leider. Ich habe auf mehr Fantasy gehofft, es aber nicht bekommen bis zum Schluss. Das Ende ist dann wieder ganz niedlich und ich habe mich für die Familie gefreut, aber so richtig rausgehauen hat es das Ende leider auch nicht. Ich hatte so gehofft, dass mir das Buch nach meinem letzten Flop gefallen wird. Naja, ich hoffe aufs Nächste!




Wie gesagt ist es leider mein zweites Flop Buch dieses Jahr. Das Buch hat mich mehr verwirrt als alles andere und das hat mir wirklich keinen Spaß gemacht. Deswegen gibt es auch hier von mir nur 2 / 5 Glues.





Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen