[Rezension #57] Morgen lieb ich dich für immer - Jennifer L. Armentrout





Morgen lieb ich dich für immer 

Jennifer L. Armentrout

cbt Verlag - 13. März 2017

544 Seiten



Das Cover ist zwar sehr schlicht gehalten, aber es spricht mich trotzdem total an. Man sieht jetzt schon das es sich um eine Liebesgeschichte handelt, was ich immer sehr schön finde. Auch das Weiß des Hintergrundes und die gedämpften Farben des Bildes harmonieren sehr gut.



Mallory und Rider kennen sich seit ihrer Kindheit. Vier Jahre haben sie sich nicht gesehen und Mallory glaubt, dass sie sich für immer verloren haben. Doch gleich am ersten Tag an der neuen Highschool kreuzt Rider ihren Weg – ein anderer Rider, mit Geheimnissen und einer Freundin. Das Band zwischen Rider und Mallory ist jedoch so stark wie zuvor. Als Riders Leben auf eine Katastrophe zusteuert, muss Mallory alles wagen, um ihre eigene Zukunft und die des Menschen zu retten, den sie am meisten liebt …


Uff - als das Buch bei mir ankam war ich erstmal von seiner dicke abgeschreckt. Andere Armentrout und J.Lynn Bücher sind vielleicht ein Drittel dieses Buches mit seinen stolzen 544 Seiten!
Trotzdem konnte man es gut und flüssig weglesen und so hat mich die hohe Seitenzahl später gar nicht mehr gestört.
Mallory als Protagonistin war für mich ziemlich erfrischend. Trotz ihrer Vergangenheit, die leider andauernd erwähnt wird, versucht sie sich zu ändern und über ihren Schatten zu springen. Aber vor allem ihre Ehrlichkeit hat mich überrascht und begeistert, denn ich hasse es abgrundtief wenn in Büchern wichtige Details vor anderen Personen unnötiger Weise verheimlicht werden und so künstlich Probleme entstehen. Mallory ist hingegen ein ehrlicher und aufrichtiger Mensch und auch ihre Pflegeeltern sind einfach toll. Viele mögen die klärenden Gespräche mit ihrer Mutter als unnötig im Roman empfinden, aber mir haben sie geholfen, die Beziehung zu ihnen besser zu verstehen.

Der Schreibstil ist wie immer bei dieser wunderbaren Autorin einfach toll und flüssig und so konnten sie Seiten nur so fliegen. Dieses Mal hat sie allerdings versucht einige Zeitsprünge einzubauen, worauf sie meiner Meinung nach lieber verzichtet hätte... Die Vergangenheitspassagen waren zwar wichtig für das Verständnis der Geschichte, jedoch hätte mir ein kleiner Rückblick  am Anfang gereicht. Auch Mallorys (ich nenne es mal) "Trauma" war mir zu verdramatisiert und hat einfach nicht zum Rest der Geschichte gepasst. Diese Szenen haben nur vom eigentlichen Geschehen in der Gegenwart abgelenkt. Ebenfalls gestört hat mich diese ganze Drogen Sache und das komische Verhalten von Riders Kumpels und Familie.

Rider hingegen war ein toller männlicher Hauptcharakter. Ich konnte ihn mir richtig gut vorstellen und seine ganze Art wie sich seine Freundschaft zu Mallory langsam zu mehr entwickelt war wunderbar mit zu verfolgen *.*
Das Buch lebt meiner Meinung nach von den aufrichtigen und tiefen Gefühlen und Beziehungen der beiden Hauptpersonen. Außerdem möchte ich nochmal hervorheben, was für eine schöne Aussage hinter Mallorys Rückkehr in ein normales Leben hat. Das man alles schaffen kann!



Auch wenn mich die Vergangenheitsszenen und die etwas in die Länge gezogene Handlung etwas gestört haben, verdient dieses Buch trotzdem 4/5 Glues!










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