[Rezension #66] Der letzte erste Blick - Bianca Iosivoni



Endlich frei! Emery Lance kann es nicht erwarten, ihr Studium in West Virginia zu beginnen. Niemand kennt hier ihre Geschichte. Niemand weiß, was zu Hause geschehen ist. Dafür ist sie auch bereit, in Kauf zu nehmen, dass die Situation im Wohnheim alles andere als ideal ist. Nicht nur treibt ihr Mitbewohner sie regelmäßig in den Wahnsinn - sein bester Freund Dylan Westbrook bringt ihr Herz mit einem einzigen Blick zum Rasen ...



Das Buch hat als Strandbuch in meinem Urlaub gedient und ich muss sagen, dass es damit seinen Zweck perfekt erfüllt hat. Es war endlich mal wieder eine locker, leichte Geschichte für Zwischendurch.

Zum Einen ist das Buch ein absoluter Pageturner durch den unglaublich flüssigen Schreibstil. Ich habe die anderen Bücher der Autorin noch nicht gelesen, aber wenn sie sich genauso schnell und erfrischend lesen lassen, sollte ich mir diese vielleicht mal anschauen.

Emery war für mich von Anfang an eine taffe Protagonistin, die sich nicht so einfach etwas sagen lässt und es faustdick hinter den Ohren hat, was sie direkt am Anfang des Buches Mason gegenüber beweist. Ich finde es immer toll, wenn Autoren ihren Protagonisten starke Charaktere verleiht und sie somit einzigartig macht. Emery hat auf dem neuen College schnell Anschluss gefunden dadurch, dass sie sich das Zimmer mit Mason teilen muss. Anfangs ist ihr das überhaupt nicht recht, allerdings rutscht sie schnell in seine Clique mit rein.

Der Freundeskreis ist gar nicht so klein, sodass ich mir erst einmal einen Überblick schaffen musste. Dylan Westbrook ist der typische Book-Boyfriend und er hat auch mich sofort mit seinem Charme um den Finger gewickelt. Ich kann es absolut verstehen, wieso Emery ihm nicht widerstehen kann. Auch Elle, Tate usw. waren mir sofort sympathisch, da sie Emery toll bei sich aufgenommen haben.

Das Einzige, was mich ein wenig 'genervt' hat, waren die Streiche, die sich Emery und Dylan immer gespielt haben. Das ging bestimmt die Hälfe des Buches so und mir war es irgendwann einfach bisschen zu viel des Guten. Trotzdem haben auch diese Textstellen Spaß gemacht und konnten mich ab und zu wirklich zum Lachen bringen. Und ein weiterer Punkt ist, dass ich leider nicht allzu viel Mitleid mit Emery haben konnte. Ihre Situation hat sie sich leider selbst zuzuschreiben. Aber immerhin weiß sie das und versucht gut damit umzugehen.


Trotz der vielen Streiche die sich die Protagonisten gespielt haben, konnte mich das Buch absolut von sich überzeugen und ich freue mich auf den zweiten Band, in dem es dann um Elle und Luke gehen wird. Für mich ein niedliches Buch für Zwischendurch.

5 / 5 Glues









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