[Rezension #86] Götterblut - Stella A. Tack


Es gibt fünf Dinge,
die du wissen solltest,
bevor du dieses Buch liest.
1. Mein Name ist Warrior Pandemos.
2. Ich bin die Tochter der größenwahnsinnigen
Götter Hades und Aphrodite.
3. Ich wurde mit einem Gendefekt geboren, der sich Medusa-Effekt nennt. Soll heißen? Sieh mich an und du verlierst den Verstand!
4. Obwohl ich im Gegensatz zu meinen Eltern menschlich bin, passieren in letzter Zeit ziemlich schräge Dinge. Ich meine, ist es normal plötzlich silbern zu bluten? Stimmen im Kopf zu hören? Oder von einem Baum aufgespießt zu werden, ohne dabei … na ja, draufzugehen?
5. Tja, und schließlich bin ich in der Hölle einem Gefängnisflüchtigen über den Weg gelaufen. Sein Name ist Peace. (Sohn des Zeus/ arroganter Arsch/ verboten heiß/ seelenlos …) Er versucht mit einem absolut hirnrissigen Plan die Götter aus dem Olymp zu stürzen. Und ich?
Ich werde ihm dabei helfen.



Wer uns auf unserer Facebook-Seite folgt, der wird wissen, wie meine Meinung zu diesem Buch aussieht und wie diese Rezension ausfallen wird. Denn ich glaube ich habe ganz gut deutlich gemacht, dass ich dieses Buch liebe!

Für mich fängt das allein schon bei Klappentext und Cover an. Ich hatte den Klappentext gelesen und für mich stand fest: Das Buch muss ich lesen! Also habe ich es mir von meinem Weihnachtsgeld bestellt. Auch das Cover finde ich absolut gelungen, denn die Farbe Lila z.B. spielt eine Rolle in der Geschichte. Auch die Federn, die man auf dem Cover sieht, findet man innerhalb des Buches wieder. 

Mich konnte die Geschichte von Anfang an packen, denn es ist kein Geheimnis, dass ich auf Geschichten mit griechischer Mythologie total abfahre. Allein hier fängt es schon an: Die Autorin hat meiner Meinung nach außerordentlich gut recherchiert und ich habe echt noch einiges dazu lernen können. Ich finde aber keinesfalls, dass es ein Abklatsch oder sowas von Percy Jackson ist. Das denkt man bei Göttergeschichte ja schnell mal. Aber auf dern Zug springe ich hier definitiv nicht auf. 


Stella hat in diesem Buch Welten erschaffen, die absolut präsent in meinem Kopf waren während des Lesens und auch immer noch sind. Die Handlung spielt in drei verschiedenen Umgebungen: Dem Olymp, dem Abaddon (die Unterwelt) und dem Tartaros (das Gefängnis der Götter). Sie hat alles und jeden dieser drei Umgebungen so detailverliebt beschrieben, dass der Leser vollkommen dabei ist. Ich hatte wirklich lange nicht mehr das Gefühl in einer Geschichte so sehr mit dabei zu sein. 

Die Charaktere sind für mich auch einfach nur ein Traum. Ich habe Warrior sofort in mein Herz geschlossen, denn sie hat den wohl besten und witzigsten Humor, den ich je in einem Buch gelesen habe und das macht sie so außergewöhnlich sympathisch. Ich würde sie sofort als meine beste Freundin akzeptieren. Ja und auch Peace hat sich letztendlich einen Platz in meinem Bookboyfriend-Herz erkämpft. Warrior und Peace - sie stoßen sich ab, aber gehören doch zusammen. Auch das hat die Autorin klasse umgesetzt. 
Auch alle anderen Charaktere sind für mich sehr gut dargestellt. Man hat jeden Einzelnen beim Lesen genau vor Augen. Ob es nun Hades, Madox oder Charming ist. 

Der flüssige Schreibstil setzt dem Ganzen nochmal einen oben drauf!


Bei dem ganzen Geschwärme müsst ihr bestimmt gleich brechen, aber es ist nun mal einfach so, dass ich lange kein so gutes Buch mehr gelesen habe (abgesehen von Das Reich der Sieben Höfe). Für mich ist Götterblut jetzt schon ein Highlight in 2018 und ich freue mich wahnsinnig auf den zweiten Band. Zwar gibt es noch keinen Erscheinungstermin, aber dieses Jahr können wir damit rechnen! 
Wer auf Göttergeschichten und Humor steht sollte sich das Buch auf jeden Fall mal genauer anschauen. 

Volle und unglaublich gute 

5 / 5 Glues


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