[Rezension #40] Plötzlich Banshee - Nina MacKay




Alana ist eine Banshee, eine Todesfee der irischen Mythologie. Sie sieht über dem Kopf jedes Menschen eine rückwärts laufende Uhr, die in roten Ziffern die noch verbleibenden Monate, Tage, Stunden und Minuten seiner Lebenszeit anzeigt. Da Banshees in dem Ruf stehen, Unglück zu bringen, bleibt sie lieber für sich. Allerdings gestaltet sich das gar nicht so einfach, denn Alana kreischt automatisch in bester Banshee-Manier wie eine Sirene los, wenn ihr ein Mensch begegnet, der in den nächsten Tagen sterben wird. Doch dann tauchen in Santa Fe mehrere Leichen auf, die Alana ins Visier des attraktiven Detectives Dylan Shane geraten lassen. Kann sie das Geheimnis der dunklen Sekte lüften, die scheinbar magische Wesen sammelt? Und werden sowohl Detective Shane als auch ihr bester Freund Clay den Kontakt mit Alana überleben?




Auch bei diesem Buch war für mich von Anfang an klar: Ich muss es lesen! Ich habe nämlich viel von diesem Buch in unserer Facebook Gruppe 'Die Zeilenspringer' gelesen. Es wurde dort total gehyped als es auf dem Markt gekommen ist und alle haben davon geschwärmt. Außerdem spricht das Cover und der Klappentext ja wohl für sich und deswegen bin ich nun (nach seeeehr langem Lesen) auch durch mit diesem Buch und es hat mir gut gefallen.

Zuerst muss ich sagen, dass ich es toll finde, dass die Autorin hier mal nicht zu Vampiren etc. gegriffen hat. Banshees etc. fand ich mal etwas komplett Neues und muss ich hier an dieser Stelle wirklich einmal loben. Ich fand es interessant, dass Alana die ablaufenden Lebensuhren über den Köpfen schweben sieht. Auch wenn das wahrscheinlich keine Gabe ist, die man unbedingt haben möchte. Alana an sich war mir sehr sympathisch. Ich mochte ihren Humor, allerdings war sie mir in einigen Situationen auch oft viel zu kindisch. Außerdem hat die Autorin manche Dinge auch einfach übertrieben dargestellt. Aber das hat der Geschichte nicht unbedingt einen Abbruch getan. Ich fand es trotzdem immer noch gut.

Clay, Alanas bester Freund, ist mir von Anfang an ein Freund gewesen. Er war auch die Person in dem Buch, den ich am meisten ins Herz geschlossen habe. Die Freundschaft von Alana und Clay ist wirklich einzigartig, da beide nicht wissen woher sie kommen und im Endeffekt nur sich (und einige andere Freunde) haben.

Was ich an dieser Stelle aber nochmal hervor heben möchte ist der Humor der Autorin und somit auch der Humor von Alana. An manchen Stellen musste ich echt lachen und schmunzeln und meiner Meinung nach dürfte es das öfter bei Büchern geben. Das verleiht dem Buch nochmal das gewisse 'Etwas'.



Das Buch konnte mich an den meisten Stellen wahnsinnig gut unterhalten. Trotzdem hab es Situationen, die ich übertrieben fand und Alana sehr kindisch war.

Deswegen 'nur' 4 / 5 Glues






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