[Rezension #53] Forever 21 - Lilly Crow

 
 
 
Ava ist 21 Jahre alt. Für immer. Sie hat eine schwere Schuld auf sich geladen und wurde zur Strafe mit einem dunklen Fluch belegt. Nun muss sie immer wieder durch die Zeit reisen, an immer neue Orte, in unterschiedliche Situationen. Nur ihre Aufgabe ändert sich nie: Sie muss zwei Seelenverwandten helfen, zueinanderzufinden. Dazu hat sie jedoch nie viel Zeit. Ihr Blut ist wie Säure, und wenn sie sich nicht beeilt, ihre Aufgabe zu erfüllen, leidet sie unsagbare Schmerzen. Dann lernt sie in einem der Sprünge Kyran kennen. Und auf einmal ist alles anders. Doch haben die zwei eine Zukunft, wenn Ava die Zeit und den Ort, an dem Kyran lebt, wieder verlassen muss?
 

 
 
Ach man, ich weine gleich. Leider wieder ein Buch, welches mir nicht so zugesagt hat...
 
Das Buch hat mit einem tollen Prolog begonnen und ich hab mich sehr darüber gefreut, dass der Anfang in einem Blumenladen spielt. Das hatte ich auch noch nie. Allerdings konnte da ja noch niemand wissen, dass das Buch eher wie mehrere Kurzgeschichten mit einem roten Faden aufgebaut ist und der Blumenladen bald schon wieder Geschichte sein wird.
 
 
Die Idee, dass Ava von Körper zu Körper springt um liebende Menschen zusammen zu bringen finde ich wirklich gut, aber die Umsetzung ist für mich nicht gut gewesen. Erstmal habe ich mich ständig gefragt, was mit Avas Körper passiert während sie auf Reisen ist. Liegt der einfach irgendwo rum? Naja, um nochmal auf die "Kurzgeschichten" zu sprechen zu kommen: Das Buch ist in mehrere Abschnitte unterteilt, in den Ava in verschiedenen Zeitepochen und Körpern ist. Sei es nun Liz, Sophie oder Charlie. Aber immer wenn sie ihre Aufgabe erfüllt hat und sich in einem neuen Körper wiedergefunden hat, waren die alten Geschichten fast nicht mehr der Rede wert. Man kann also jeden Sprung als Einzelnes sehen, nur dass es den roten Faden gibt, dass Ava 2 Menschen zusammenbringen muss. Der nächste rote Faden ist Kyran.
 

"Und ein gutes Buch ist wichtig."

"Gilt auch ein E-Reader?"

Ava verzog das Gesicht. "Nein, ich will die Seiten zwischen den Fingern spüren."

(S. 166)

 
Kyran und auch alle anderen Charaktere sind mir dementsprechend viel zu oberflächlich geblieben und ich fand die Sache mit Kyran und dem Buch, welches er sich leiht, echt total merkwürdig. Hierbei und auch im weiteren Großteil des Buches sind leider sehr viele Fragen offen geblieben, die bis zum Ende nicht geklärt worden sind. Aber logisch, denn es wird noch einen weiteren Band geben. Zwar wurde es, als Ava in Charlies Körper war, echt nochmal spannend, aber das hat sich auch schnell wieder gelegt. Das Buch hat mich also quasi zu Tode gelangweilt und deshalb werde ich auch auf keinen Fall den zweiten Band lesen. Es gibt einen Cliffhanger am Ende, aber selbst das interessiert mich nicht mehr.
 
Wäre wenigstens der Schreibstil etwas Besonderes gewesen, oder die Charaktere, die außergewöhnlich toll herausgestochen wären. aber leider nichts dergleichen. Für mich ein Buch, welches man nicht lesen muss. Es gibt deutlich bessere Zeitreise-Bücher.
 
 
 
War absolut nichts für mich..
 
2 / 5 Glues
 
 


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