[Rezension #160] Die Schöne und das Biest - Maxe L'Hermenier


Der weltberühmte Stoff als atemberaubende Neuinterpretation. 
Belle lebt bescheiden in einem kleine Haus zusammen mit ihren beiden Schwestern und ihrem Vater. Wenn sie nicht gerade gezwungen ist, den Launen ihrer zickigen und auf ihre Schönheit neidischen Schwestern nachzukommen, zieht sie sich am liebsten mit ihren Büchern in ihre Traumwelt zurück. Doch eines Nachts wird ihr Dorf von einem fliegenden Schiff angegriffen, aus dem Dämonen steigen, die sich der schmutzigen Seelen der Dorfleute bemächtigen. Aus Liebe bittet Belle diese, ihre Familie im Gegenzug für ihr Leben zu verschonen. Sie trifft daraufhin den Anführer, das Biest, und wird so in den Strudel eines furchtbaren Fluchs hineingezogen…



Auch diesen Comic habe ich bei der Leipziger Buchmesse am Stand des Splitter Verlages liegen sehen und musste es direkt haben. Märchen bzw. Neuinterpretationen davon können mich eigentlich immer überzeugen.

Die Geschichte, wie sie in diesem Comic erzählt wurde, kannte ich tatsächlich so noch nicht. Allerdings hat sie mir wirklich gut gefallen. Bella wohnt mit ihrem Vater und ihren Schwestern in einer kleinen Stadt, die ab und an von Kreaturen überannt wird, die nach verunreinigten Seelen ausschau halten. Bella lässt sich anstelle ihres Vaters mitnehmen und gelangt so in ein Schloss, welches im Himmel liegt. Dort wohnt das Biest, welches verunreinigte Seelen für sein verzaubertes Schloss holen muss damit seine Frau von einem bösen Fluch beseitigt wird. Natürlich hilft Bella ihm. Meine Hoffnung war, dass sich Bella und das Biest ineinander verlieben, aber da kommt es doch alles anders als man denkt. Eine wirklich interessante Erzählung um 'Die Schöne und das Biest'. Ich mochte Bella und ihren Mut und finde es klasse, dass sie keinen Moment gezögert hat und bei den Dingen geholfen hat.


Nur der Zeichenstil hat mir dieses Mal nicht allzu sehr zugesagt. Ich kann nicht mal genau sagen wieso. Ich war einfach kein Freund davon. Für mich darf es gerne noch etwas märchenhafter und detailgetreuer sein. Der Comic war teilweise wirklich düster, aber der Zeichenstil wurde immer der Stimmung angepasst. Manchmal waren die Seitenränder z.B. schwarz, manchmal weiß. Das hat mir gefallen. Trotzdem hat mir insgesamt auch dieser Comic wieder sehr gut gefallen. Leider sind Comics immer so schnell ausgelesen. Jetzt muss ich mir wohl erstmal wieder neuen Lesestoff besorgen.



Der Zeichenstil war nicht ganz mein Fall, aber die Handlung konnte mich von sich überzeugen. 

4 / 5 Glues



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