[Rezension #114] Carthago. Band 1: Die Lagune von Fortuna


Zu Beginn des 21. Jahrhunderts löst die Verknappung der Öl- und Erdgasressourcen eine weltweite Krise aus, die einen Wettlauf zur Entdeckung der letzten Vorkommen in Gang setzt. Die Menschen beginnen, die letzten unbekannten Gebiete des Planeten zu erforschen, die Meerestiefen. Bei der Bohrung in einer Unterwasserhöhle werden die Taucher von einem lebenden Fossil angegriffen, einem Maglodon, dem prähistorischen Vorfahr des weißen Hais und dem größten Meeresraubtier, das jemals auf Erden lebte. Und dies ist nicht die letzte ausgestorbene Spezies, die der Ozeanograph Kim Melville entdeckt!Es ist eine wissenschaftliche Sensation. Und eine Entdeckung, die das ökologische Gleichgewicht des Planeten und das Überleben der Menschheit in Frage stellen könnte.


Nachdem ich vor ein paar Tagen meinen ersten Comic aus dem Splitter Verlag gelesen habe musste ich diesen direkt hinterher schieben, denn es macht mir, wie ich herausgefunden habe, unglaublichen Spaß Comics zu lesen.

In dieser Reihe ist der Zeichenstil komplett anders, als ich ihn bisher gesehen habe. Es ist alles sehr realistisch gezeichnet und man erkennt wirklich jede Falte in den Gesichtern der Charaktere. Mich persönlich hat der Stil jetzt nicht ganz so angesprochen, ich mag es dann doch lieber mehr 'comichaft' wenn ihr wisst was ich meine. Trotzdem ist es hier toll, dass alles sehr, sehr detailreich gezeichnet wurde und man wirklich nichts verpasst. Man hat auf den einzelnen Seiten wirklich viel zu bestaunen. 

Was mich dann allerdings sehr von sich überzeugen konnte war die Handlung. Zwar hat es mich in diesem Band noch ein bisschen verwirrt, dass es verschiedene Erzählstränge gibt, die noch nicht zu 100% etwas miteinander zu tun haben, aber das würde sich ja wahrscheinlich in den nächsten Bänden dann auch aufklären. Und da ich nicht so technikaffin bin, habe ich einige Wörter nicht sofort verstanden, was sich dann aber durch die Zeichnungen wieder geklärt hat. 

Wie gesagt, das Thema dieser Reihe, die Erforschung der Unterwasserwelt, finde ich unglaublich spannend. Wir erfahren hier von einer Firma, die das Auftauchen eines eigentlich ausgestorbenen Riesenhais vertuscht um keinen Einbruch ihres Umsatzes hinnehmen zu müssen. Dies kommt allerdings ans Tageslicht und unsere Protagonisten versuchen dem auf den Grund zu gehen und machen einen Tauchgang in dieser besagten Lagune. Wen oder was sie dort vorfinden oder auch nicht müsst ihr sonst natürlich selbst lesen, aber ich fand es unglaublich spannend. Und zwar genau deswegen, weil es tatsächlich so ist, dass die Menschheit bisher noch einen Bruchteil der Ozeane erforschen konnte, da wir keine anderen Möglichkeiten haben so sehr in die Tiefe zu gehen. Niemand weiß genau, was sich denn nicht noch so alles in den Tiefen der Meere befindet. Dieses Thema ist so unglaublich spannend und beängstigend zugleich, denn wer weiß, ob es nicht tatsächlich, wie in diesem Comic, Millionen Jahre alte Fische dort unten gibt. 


Der Zeichenstil war leider nicht wirklich meins, aber dafür finde ich das Thema dieser Comic-Reihe umso spannender. Trotzdem bin ich mir noch nicht ganz sicher, ob ich weiterlesen werde, denn für mich war es doch ein wenig verwirrend durch die Erzählstränge. Ich glaube, dass Carthago meinem Freund noch besser gefallen könnte als mir und werde ihm den Comic mal einflößen. :D 

4 / 5 Glues

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